Die Russen hätten ihre eigene SAM, die ihnen von der DVRK übergeben wurde, treffen können.

Es ist wahrscheinlich, dass das nordkoreanische Flugabwehrraketensystem in der Region Kursk abgeschossen wurde. Russische Propagandisten behaupteten jedoch zunächst, die russischen Besatzungstruppen hätten eine Radarstation westlicher Bauart getroffen.
Was bekannt ist
Der Komplex wurde von einer FPV-Drohne getroffen. Anhand der Bilder konnte das beschädigte System, das Ähnlichkeiten mit einer nordkoreanischen Kurzstrecken-SAM aufweist, teilweise identifiziert werden: die Einsatzbasis, das Suchradar und die Form der Einheit.

Ähnliche Silhouettenelemente des beschädigten Systems. Illustration: Kriegsgebiet/KCNA
Nordkorea könnte damit beginnen, neben ballistischen Raketen und Artilleriesystemen auch solche Systeme an Russland zu liefern. Dies könnte eine Reaktion auf die erheblichen Verluste russischer Luftabwehrsysteme durch FPV-Drohnen, Präzisionsartillerie und GMLRS-Raketen sein.
Das System wurde erstmals bei einer Militärparade in Pjöngjang am 10. Oktober 2020 vorgestellt. Das System wurde als Boden-Luft-Raketensystem mit kurzer Reichweite eingestuft, das auf einem Sattelanhänger montiert ist.
Der KODEF-Forscher Cheol-Gyun Lim behauptete jedoch, es handele sich lediglich um ein Lightning-6-Radar, das nichts mit dem SAM zu tun habe. Andere südkoreanische Quellen, darunter das Far East Institute, stuften es als SAM in geringer Höhe ein.

Vergleich der Suchradare auf der Pantsir und der nordkoreanischen SAM. Illustration: KCNA
Das System ist mit Zellen für den vertikalen Start von Raketen ausgestattet, die der russischen Tor und der chinesischen HQ-17 ähneln. Das Radar des Systems ähnelt dem Suchradar der Pantsir-S1, weist jedoch andere technische Merkmale auf, darunter das Fehlen von Antennen für die Funksteuerung der Rakete.
Quelle: Kriegsgebiet