Der Skandal um das verbotene Kingdom Come: Deliverance 2 in Saudi-Arabien entpuppte sich als Fälschung
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Ein Medienskandal brach um Kingdom Come: Deliverance 2 aus, als die Medien Informationen über das angebliche Verbot des Spiels in Saudi-Arabien aufgrund von LGBTQ-Inhalten verbreiteten. Die Macher des Spiels haben diese Information jedoch dementiert.
Was bekannt ist
David Vavra, Mitbegründer der Warhorse Studios, dementierte persönlich die Gerüchte über ein Verbot des Spiels.
Er wies darauf hin, dass es im Spiel keine nicht überspringbaren Zwischensequenzen gibt. Schließlich ist genau das der Grund für die Gerüchte über das Verbot des Spiels, denn die Spieler werden eine Szene mit Schwulen sehen, die nicht übersprungen werden kann. Es ist jedoch bereits klar, dass man alles im Spiel überspringen kann.
Das Spiel, das am 4. Februar 2025 für PC, Xbox Series und PlayStation 5 erscheinen wird, verspricht eine vielfältigere Welt des mittelalterlichen Böhmens. Anders als der erste Teil wird Kingdom Come: Deliverance 2 Charaktere verschiedener Ethnien einführen, darunter einen adligen Ureinwohner Malis namens Moussa, dessen Erscheinen im Spiel eine historische Grundlage hat.
Vavra kritisierte auch die so genannte "Anti-Wok"-Gemeinschaft, die das Studio für die Einführung verschiedener Charaktere schikaniert. "Es ist traurig, dass sie sich in das verwandelt haben, was sie angeblich bekämpfen", sagte der Entwickler und betonte, dass das Hauptziel des Spiels darin besteht, eine interessante Geschichte zu erzählen.
Quelle: @DanielVavra