Die USA setzen auf künstliche Intelligenz, um das Raketenabwehrsystem Golden Dome zu verbessern

Von Mykhailo Stoliar | 31.03.2025, 08:28
Beeindruckende Details: Neue Illustration der Goldenen Kuppel regt die Fantasie an Illustrative Darstellung der Goldenen Kuppel. Quelle: Lockheed Martin

Die US-Armee plant den Einsatz von künstlicher Intelligenz in ihrem Golden Dome-Raketenabwehrsystem, um den Bedarf an menschlichem Personal zu verringern.

Was bekannt ist

Das Militär will die Erfahrungen nutzen, die bei der Entwicklung des Verteidigungssystems auf Guam gesammelt wurden, das 2027 in Betrieb genommen werden soll. Generalmajor Frank Lozano erklärte, dass das Hauptziel darin besteht, autonome Systeme zu schaffen, die keine ständige Überwachung durch das Personal erfordern.

Geplant ist die Einführung von ferngesteuerten und selbstlernenden Feuerleitsystemen, die die Arbeitsbelastung des Personals und den Wartungsbedarf verringern.

Im Rahmen des Golden-Dome-Programms erwägt die US-Armee, die Raketen in Containern oder sogar unterirdisch unterzubringen. Dadurch wird der Wartungsaufwand minimiert und eine automatische Überwachung der Waffen gewährleistet.

Ab 2026 will die Armee ihr neuestes Programm für die Integrierte Feuerkampagne (Integrated Fires Test Campaign) anpassen, um KI-Technologien einzusetzen. Zu diesem Zweck verhandelt sie mit KI-Unternehmen, darunter die französische Firma Safran und das US-amerikanische Unternehmen Anduril, das Eigentümer von Numerica ist, einem Softwareentwickler für das IBCS-System.

In den nächsten sechs bis neun Monaten will das Militär die wichtigsten Anforderungen für künstliche Intelligenz in Raketenabwehrsystemen definieren und neue Entwickler, darunter Start-ups und Risikokapitalunternehmen, gewinnen.

Quelle: Verteidigungsnachrichten