Facebook hat die Nachrichtenverschlüsselung für Messenger und Instagram hinzugefügt (Sie müssen sie jedoch manuell aktivieren)

Von Yuriy Stanislavskiy | 15.08.2021, 12:04
Facebook hat die Nachrichtenverschlüsselung für Messenger und Instagram hinzugefügt (Sie müssen sie jedoch manuell aktivieren)

Mit der anhaltenden Pandemie ist die Online-Kommunikation mehr und mehr zu einem Teil des Lebens der Menschen geworden. Die Sicherheit dieser Kommunikation ist zu einem der Eckpfeiler für viele People-to-People-Unternehmen geworden. Man sollte meinen, dass Facebook angesichts der Nutzerbasis des Unternehmens das Aushängeschild dieser Bewegung sein sollte, aber jetzt holt das größte soziale Netzwerk gerade seine Konkurrenten ein.

Facebook kündigte am Freitag an, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Sprach- und Videoanrufen in der Messenger-App ab sofort in Kraft treten wird. Es gibt nur einen Nachteil: Sie müssen die Verschlüsselung aktivieren, d. h. Ihre Anrufe sind theoretisch anfällig für das Abfangen von Daten, wenn Sie diese neue Funktion nicht nutzen.

Für diejenigen, die mit der Debatte um den digitalen Datenschutz nicht vertraut sind, fühlt sich die Redaktion von gg verpflichtet zu erklären, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eine Art Schutz ist, der sicherstellt, dass nur der Absender und der Empfänger einer Nachricht diese sehen können.

Facebook verfolgt den gleichen Ansatz bei Messenger-Textchats, indem es sie in der App als "Geheime Gespräche" bezeichnet und ihre Aktivierung so verwirrend wie möglich gestaltet. Da die Verschlüsselung nicht standardmäßig aktiviert ist, sind viele Messenger-Chats wahrscheinlich weniger sicher als sie sein könnten. Das Gleiche gilt für Sprach- und Videoanrufe.

Darüber hinaus erhalten verschlüsselte Unterhaltungen erweiterte Optionen zum Verschwindenlassen von Nachrichten. Messenger ermöglicht es seinen Nutzern schon seit einiger Zeit, Nachrichten in 1-Stunden- oder 24-Stunden-Intervallen verschwinden zu lassen. Dieser Bereich wurde nun auf mindestens 5 Sekunden erweitert.

Quelle: Facebook