Samsung setzt seinen Kampf gegen undichte Stellen fort und hat sich eine neue Taktik einfallen lassen. Wird es funktionieren?

Von Elena Shcherban | 26.08.2021, 23:32
Samsung setzt seinen Kampf gegen undichte Stellen fort und hat sich eine neue Taktik einfallen lassen. Wird es funktionieren?

Samsung hat ernsthaft damit begonnen, Leaks über seine unangekündigten Produkte zu bekämpfen. Zum Beispiel wurden Details über Galaxy Z Smartphones Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 und andere neue Produkte der jüngsten Markteinführung lange vor 11. August bekannt. Deshalb hat sich das Unternehmen eine neue Strategie ausgedacht.

Was bedeutet das?

Samsung hat also eine neue Datenschutzvereinbarung für seine Fertigungspartner Halbleiter und andere Komponenten entwickelt. Die neuen Verträge sind nicht für alle Partner, sondern vor allem für diejenigen, die stark in die Herstellung von eingebunden sind. Dabei handelt es sich um einige japanische Unternehmen und südkoreanischen Tochtergesellschaften multinationaler Konzerne. Aber Hersteller von Fabrikanlagen, die an der Produktion von beteiligt sind, sind nicht betroffen.

 Das neue Abkommen wurde nur in wenigen Punkten ergänzt. First, verbietet es neuen Mitarbeitern, in der Produktion von Samsung-Teilen zu arbeiten. Zweitensmüssen die Unternehmen Samsung benachrichtigen, wenn ein Mitarbeiter einen ihrer  Partner verlässt und innerhalb von einem Jahr zu einem Wettbewerber wechselt.

Übrigens: Samsung hat bereits eine Regel, die es seinen Mitarbeitern verbietet, für Konkurrenten zu arbeiten. Aber ist das erste Unternehmen, das diese Politik auf ausdehnt.

Bei einem Verstoß gegen eine der beiden Klauseln droht eine saftige Geldstrafe - von $85.000. Berichten zufolge haben die meisten Unternehmen in Südkorea und Japan, denen Samsung den Vertrag angeboten hat, diesem ohne Probleme zugestimmt.

Quelle: PhoneArena