Das russische S-300-System durchbohrte die ukrainische Bayraktar TB2, aber die Drohne stürzte nicht ab und kehrte ohne Probleme zu ihrer Basis zurück

Von: Myroslav Trinko | 09.07.2022, 12:58

Der UAV-Operator von Bayraktar TB2 mit dem Rufzeichen "Odesa" gab der Times ein Interview, in dem er eine interessante Geschichte von der Front erzählte.

Was er erzählte

Einmal entdeckte ein russischer S-300-Komplex eine ukrainische Drohne nicht weit von Saporischschja. Eine Rakete wurde auf die Drohne abgefeuert und der Pilot verlor sofort den Kontakt zu ihr. Einige Stunden später kehrte die Drohne aus eigener Kraft zum Landeplatz zurück. Es stellte sich heraus, dass der Raketensplitter den Vogel durchschlagen hatte, was ihn aber nicht daran hinderte, zu seiner Basis zurückzukehren. Schließlich wurde Bayraktar TB2 repariert und flog weiter Kampfeinsätze.

Bei der Bayraktar TB2 - handelt es sich um eine türkische operative/taktische Kampfdrohne mit Verbrennungsmotor und einem Schubpropeller. Die Drohne verfügt über bis zu 4 Lenkwaffen. Sie ist in der Lage, 12 bis 24 Stunden in der Luft zu bleiben. Die maximale Kontrollreichweite beträgt bis zu 150 km. Übrigens, gestern, am 8. Juli, kam eine Bayraktar TB2 Vanagas in der Ukraine an. Er wurde uns von der lettischen Bevölkerung geschenkt, die innerhalb weniger Tage fast 6.000.000 € für den Kauf gesammelt hat.

Quelle: The Times

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