Nissan hat den Standort seines künftigen LFP-Batteriewerks bekannt gegeben

Der japanische Automobilhersteller Nissan hat den Baubeginn einer neuen Lithium-Eisen-Phosphat (LFP)-Batteriefabrik in Kitakyushu City, Präfektur Fukuoka, im Südwesten Japans angekündigt. Die Investitionen für das Projekt belaufen sich auf 53,3 Milliarden Yen (rund 950 Millionen Euro).
Was bekannt ist
Der Bau der Anlage wird in diesem Jahr beginnen, die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant. Die Anlage wird eine Kapazität von 5 GWh pro Jahr haben. Die produzierten LFP-Batterien werden in kompakten Elektrofahrzeugen mit kleinen Batteriepacks eingesetzt. Im Oktober 2024 kündigte Nissan eine eigene Version des elektrischen Renault Twingo an, die für 2026 geplant ist und weniger als 20.000 € kosten soll. Dieses Modell könnte ein Kandidat für LFP-Batterien sein.
Die japanische Regierung wird das Projekt mit bis zu 340 Millionen Euro subventionieren. Dieser Schritt steht im Einklang mit der Strategie Japans, die Batterieproduktion zu fördern, um eine stabile inländische Versorgung mit Komponenten zu gewährleisten, die für die wirtschaftliche Sicherheit wichtig sind. In der Vergangenheit haben auch Toyota und Panasonic Subventionen für neue Projekte in diesem Bereich erhalten.
LFP-Batterien
Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (LFP), auch bekannt als LiFePO4, sind eine Art von Lithium-Ionen-Batterie, bei der die Kathode aus Lithium-Eisen-Phosphat besteht. Sie zeichnen sich durch Stabilität und Sicherheit aus. Aufgrund ihrer besonderen Struktur sind sie im Gegensatz zu anderen Lithium-Ionen-Batterien überhitzungs- und feuerbeständig und haben eine längere Lebensdauer.
Allerdings haben LFP-Batterien eine geringere Energiedichte als andere Lithium-Ionen-Batterien. Das bedeutet, dass sie bei gleicher Größe weniger Energie speichern.
Quelle: Nissan