Samsung Galaxy Z Fold3 Test: Das Smartphone für alle, die schon alles haben

Von Alex Chub | 22.10.2021, 00:00
Samsung Galaxy Z Fold3 Test: Das Smartphone für alle, die schon alles haben

Das Samsung Galaxy Z Fold3 setzt die Tradition seiner Vorgänger fort. Es ist das technologisch fortschrittlichste Flaggschiff-Smartphone, das nicht jedem gefallen wird. Mit seinem faltbaren Design, dem flexiblen internen Bildschirm mit großem Durchmesser und dem optionalen externen Bildschirm bietet das Smartphone eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Aber es ist eher für ein schmales Geek-Publikum als für die breite Masse gedacht. In Bezug auf die Funktionen ist das neue Galaxy Z Fold3 eine nahtlose Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger: bessere und robustere Bildschirme, S Pen-Unterstützung, eine überarbeitete Flaggschiff-Plattform, ein verstärktes Gehäuse, vollständiger Wasserschutz und eine nicht allzu auffällige Frontkamera unterhalb des Bildschirms. Hochwertiger Stereo-Sound und eine gut aussehende Hauptkamera sind ebenfalls vorhanden. Natürlich gibt es auch einige Probleme mit dem Smartphone. Wenn Sie das Smartphone zu aktiv nutzen, müssen Sie es gegen Ende des Tages aufladen. Der Knick auf dem Bildschirm ist noch nicht überwunden. Und der Preis ist, wie sollte es anders sein, beeindruckend. Jetzt kostet die Junior-Modifikation mit 12 GB RAM und 256 GB internem Speicher UAH 1 800 €.

Samsung Galaxy Z Fold3 Samsung Galaxy Z Fold3
Das technologisch fortschrittlichste Smartphone auf dem Markt
Faltbares Flaggschiff-Smartphone mit einem flexiblen internen 7,6-Zoll-AMOLED-Bildschirm und einem zusätzlichen externen 6,2-Zoll-Bildschirm. Ausgestattet mit dem Flaggschiff Qualcomm Snapdragon 888 Prozessor, 12 GB RAM und 256/512 GB internem Speicher, Triple-Hauptkamera, Subscreen-Frontkamera innen und Standard außen. Es wird von einem 4400mAh Akku betrieben und ist IPX8 wasserdicht.
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6 Gründe für den Kauf von Samsung Galaxy Z Fold3:

  • Dies ist die technologisch fortschrittlichste Smartphone auf dem Markt;
  • Hervorragende Qualität AMOLED-Bildschirme mit Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und Unterstützung HDR10 +;
  • Eine Menge von Szenarien durch Falten Design;
  • Flaggschiff Füllung;
  • Verstärkte Konstruktion und Schutz vor Wasser IPX8;
  • Gute Hauptkamera.

3 Gründe, das Samsung Galaxy Z Fold3 nicht zu kaufen:

  • Durchschnittliche Akkulaufzeit;
  • Fold ist immer noch da;
  • Hohe Kosten.

Fastpass:

  1. Was ist im Paket enthalten?
  2. Wie unterscheidet sich das Samsung Galaxy Z Fold3 von dem Fold2?
  3. Wie sieht das Samsung Galaxy Z Fold3 aus?
  4. Wie komfortabel ist die Nutzung und wie sind die Einsatzszenarien?
  5. Wie gut sind die Bildschirme?
  6. Welche Möglichkeiten gibt es zum Freischalten?
  7. Wie sieht es mit Leistung, Speicher, Sound und Akkulaufzeit aus?
  8. Wie benutzerfreundlich ist die Schnittstelle?
  9. Wie gut sind die Kameras?
  10. Kurz und bündig

Was ist im Paket enthalten?

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Das Samsung Galaxy Z Fold3 kam ohne die gebrandete Verpackung, aber mit dem Kit zu uns. Und wenn Sie bei einem so teuren Gerät irgendwelche Boni erwartet haben, müssen wir Sie leider enttäuschen. Neben dem Smartphone enthält die Box ein USB-Typ-C-Kabel, ein Tablett-Ausziehwerkzeug und eine Dokumentation.

Wie unterscheidet sich das Samsung Galaxy Z Fold3 vom Fold2?

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Lassen Sie uns zunächst kurz erläutern, wie sich das neue Samsung Galaxy Z Fold3 von seinem Vorgänger im Allgemeinen unterscheidet. Das faltbare Design ist gleich geblieben, aber das Gewicht und die Abmessungen wurden leicht reduziert, ebenso wie die verwendeten Materialien. Das Unternehmen hat das neue Smartphone deutlich robuster gemacht, was angesichts des Designs besonders wichtig ist. Die Glasscheiben sind aus Corning Gorilla Victus und die Rückseite ist mattiert. Das Gehäuse besteht aus so genanntem Armor Aluminium, das (theoretisch) stabil und leicht ist. Die beiden wichtigsten Designunterschiede sind jedoch die Beschichtung des flexiblen Innendisplays, die 80 Mal stärker ist als bei der letzten Generation. Offiziell, versteht sich. Und jetzt ist das Smartphone auch noch nach IPX8 gegen Feuchtigkeit geschützt, wofür die Samsung-Ingenieure sehr zu loben sind. Die Bildschirme haben sich in Bezug auf die Diagonale und die Auflösung nicht allzu sehr verändert. Die externe Version unterstützt nun auch die adaptive Frequenz von 120 Hz, während die interne Version Unterstützung für den S Pen und eine Frontkamera unterhalb des Bildschirms erhalten hat. Die Technik macht sie noch nicht völlig unsichtbar, aber sie ist wirklich unauffällig. Ansonsten handelt es sich um eine triviale Angelegenheit: der aktuelle Flaggschiff-Prozessor Snapdragon 888 und ein etwas kleinerer Akku: 4400 mAh gegenüber 4500 mAh beim Fold2. Ein detaillierterer Vergleich der Spezifikationen:

Spezifikationen
  Samsung Galaxy Z Fold3 Samsung Galaxy Z Fold2
Hauptdisplay Foldable Dynamic AMOLED 2X, 7,6 Zoll, 2208x1768 (22,5:18 Seitenverhältnis), 373 ppi, HDR10+, 120 Hz Foldable Dynamic AMOLED 2X, 7.6", 2208x1768 (Seitenverhältnis 22,5:18), 373 ppi, HDR10+, 120 Hz
Externes Display Dynamic AMOLED 2X, 6,2", 24,5:9, 2268x832, 120 Hz Super AMOLED, 6,23", 25:9, 2260x816
Gehäuse Belichtet: 158.2x128.1x6.4mm; geschlossen: 158.2x67.1x14.4-16mm, Gewicht: 271g Geschlossen: 159.2x128,2x6,9 mm; geschlossen: 159,2x68x13,8-16,8 mm, Gewicht: 282 g
Prozessor 64-bit octa-core 5nm Qualcomm Snapdragon 888: 1x2.84GHz Kryo 680 + 3x2.42GHz Kryo 680 + 4x1.80GHz Kryo 680, Adreno 660 Grafik 64-bit octa-core 7nm+ Qualcomm Snapdragon 865: 1x3.09GHz Kryo 585 + 3x2.42GHz Kryo 585 + 4x1.80GHz Kryo 585, Adreno 650 Grafik
RAM 12GB 12GB
Flash Speicher 256/512GB UFS 3.1 256GB UFS 3.1
Kamera

Hauptkamera: 12 MP, f/1.8, 26 EFR, 1/1.76", 1.8µm, Dual Pixel PDAF, OIS; Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2.2, 123°; Teleobjektiv: 12 MP, f/2.4, 52mm EFR, 1/3.6", 1.0µm, PDAF, OIS, 2x optischer Zoom; Vorderseite (intern): Sub-Screen, 4 MP, f/.1.8, 2.0µm; Front (extern): 10 MP f/2.2 mit Autofokus

Hauptkamera: 12 MP, f/1.8, 26 EFR, 1/1.76", 1.8µm, Dual Pixel PDAF, OIS; Ultra-Weitwinkel: 12 MP, f/2.2, 123°; Teleobjektiv: 12 MP, f/2.4, 52mm EFR, 1/3.6", 1.0µm, PDAF, OIS, 2x optischer Zoom; Front (intern): 10 MP f/2.2 mit Autofokus; vorne (extern): 10 MP f/2.2 mit Autofokus
Drahtlose Technologien Wi-Fi 802.11 b/g/n/ac/ax/6e (Dualband, 2,4 und 5 GHz), Bluetooth 5.2 LE, NFC, ANT+, UWB Wi-Fi 802.11 b/g/n/ax (Dualband, 2,4 und 5 GHz), Bluetooth 5.0 LE, NFC, ANT+, UWB
GPS GPS, A-GPS, GLONASS, BDS, GALILEO GPS, A-GPS, GLONASS, BDS, GALILEO
Akku 4400 mAh, nicht abnehmbar, 25W Schnellladung, 11W kabelloses Laden, Reverse Wireless Charging 4500 mAh, nicht abnehmbar, Schnellladung 25W, Wireless Charging 11 W, Reverse Wireless Charging
Betriebssystem Android 11 + One UI 3.1 Android 10 + One UI 2.5
Sim-Karte 2xNanoSIM 2xNanoSIM
Optional Wasserschutz IPX8, Fingerabdruck-Scanner in der Power-Taste, S Pen-Unterstützung Fingerabdruck-Scanner in der Power-Taste

Wie sieht das Samsung Galaxy Z Fold3 aus?

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Optisch ähnelt das Samsung Galaxy Z Fold3 seinem Vorgänger, mit Änderungen, die das Smartphone in Einklang mit den aktuellen Flaggschiffen des Unternehmens bringen. Es hat ein schlankeres Design und mattes Glas auf der Rückseite. In geschlossenem Zustand ist das Ergebnis in seinen linearen Abmessungen (insbesondere in der Breite) recht kompakt, ein dickes, griffiges "Sandwich". In dieser Form lässt sich das Smartphone unterwegs sehr bequem mit einer Hand bedienen.

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Das äußere Display hat einen dünnen Rahmen an drei Seiten und einen etwas breiteren Spalt an der Scharnierseite. Die Frontkamera befindet sich in einem kleinen Loch in der Mitte des oberen Teils des Bildschirms. Oberhalb des Bildschirms befindet sich ein kaum wahrnehmbarer Lautsprecherschlitz. Das Schutzglas hat kleine abgerundete Kanten. Wenn der Bildschirm inaktiv ist oder mit einem schwarzen Hintergrundbild um den Rand herum, entsteht der Eindruck, dass der Bildschirm nahtlos in das Gehäuse des Smartphones übergeht. Es sieht sehr ästhetisch aus.

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 Im aufgeklappten Zustand sieht ein 7,6-Zoll-Tablet mit dem ungewöhnlichen Seitenverhältnis von 22,5:18 fast quadratisch aus. Es gibt eine Einfassung am Rand, die aber recht dünn ist und nicht so sehr stört wie die Scharnierelemente. Gleichzeitig schützt es den Bildschirm vor Beschädigungen. Trotz der robusteren Beschichtung kann es jedoch auch zerkratzt werden. Die Frontkamera des Unterbildschirms befindet sich in der Mitte der oberen rechten "Hälfte" des Bildschirms. Die meiste Zeit über ist sie leicht spürbar. Aber es ist nicht auffällig.

Der Knick ist noch vorhanden. Sie ist taktil ertastbar und in einigen Winkeln sichtbar. Allerdings gewöhnt man sich nach einer Woche der Nutzung an diese Funktion.

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Im geschlossenen Zustand bleibt ein minimaler Spalt zwischen den Hälften. Der Rahmen ist aus Metall und mit matter Farbe lackiert. Zumindest in unserer schwarzen Version. An der Unterkante befinden sich ein Type-C-Anschluss zum Aufladen, einer der externen Lautsprecher und eines der Mikrofone.

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Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich ein zweiter externer Lautsprecher und drei weitere Mikrofone. Sie eignen sich hervorragend zum Aufnehmen von Videos und zum Senden von Sprachansagen bei Freisprechanrufen.

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Die Tasten für die Lautstärkeregelung befinden sich an ihrem üblichen Platz. Darunter befindet sich die Einschalttaste mit integriertem Fingerabdruckscanner. Eine logischere Lösung als die Installation eines Scanners unter jedem der Bildschirme.

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In das Fach können zwei SIM-Karten eingesetzt werden, für eine Speicherkarte ist kein Platz vorhanden. Übrigens: Das von uns getestete Smartphone unterstützt keine eSIM. In einigen Regionen unterstützt das Smartphone diese Funktion jedoch.

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Das einzige glänzende Element des Smartphone-Gehäuses ist die Abdeckung, die das Scharnier mit dem Samsung-Logo bedeckt.

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Wie bereits erwähnt, besteht die Rückseite aus mattiertem Glas. Die Triple-Hauptkamera befindet sich in der oberen linken Ecke, das Gerät ragt leicht über das Gehäuse hinaus. Aber insgesamt sieht es gut aus.

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Auch wenn es keine drastischen Änderungen in Aussehen und Design gibt, so sieht das Samsung Galaxy Z Fold3 im Vergleich zum Galaxy Fold2 subjektiv doch stilvoller und interessanter aus. Und erst recht die erste Falte. Aber die wichtigste Verbesserung ist natürlich der IPX8-Wasserschutz, der technisch wirklich schwierig in einem faltbaren Smartphone zu realisieren ist.

Wie komfortabel ist die Nutzung und wie sind die Einsatzszenarien?

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Das Samsung Galaxy Z Fold3 in seiner geschlossenen Version ist dank der geringen Breite des Gehäuses und des äußeren Bildschirms sehr komfortabel für unterwegs. Sie können Nachrichten und Anrufe unterwegs problemlos mit einer Hand beantworten, und für Newsfeeds oder soziale Netzwerke reicht der externe Bildschirm aus. Außerdem dürfen Anrufe nur im geschlossenen Zustand getätigt werden: Es gibt keinen Gesprächslautsprecher im Inneren. Das macht Sinn: Ein ziemlich breites Smartphone am Ohr zu halten, ist unangenehm. Im offenen Zustand können Sie nur die Freisprechfunktion nutzen oder ein Headset anschließen. Außerdem ist es bequemer, die Haupt- und Frontkameras zu benutzen, wenn sie geschlossen sind. Zumal sie qualitativ viel besser ist als die interne Version.

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Der interne Bildschirm eignet sich dank seiner Größe hervorragend zum Surfen im Internet, für E-Mails, Dokumente und den Mehrfenstermodus. Gleichzeitig können dank der Optimierung einiger Anwendungen Inhalte durch einfaches Ziehen und Ablegen zwischen Fenstern übertragen werden. Aber wenn das Smartphone aufgeklappt ist, wird es groß und ist schwer mit einer Hand zu bedienen, und es ist nicht sicher. Vor allem in Bewegung. Andererseits ist es schwierig, sich Szenarien vorzustellen, in denen dies notwendig wäre.

Die Samsung-Tastatur ist in diesem Modus optimiert und in zwei Hälften geteilt, nur für die Daumen, wenn man mit zwei Händen greift. Es ist wirklich bequem und ermöglicht ein schnelles Tippen. Es sei jedoch daran erinnert, dass ein solcher Trick bei Tastaturen von Drittanbietern nicht funktioniert.

Nun ein paar Worte zu Unterhaltungsszenarien für das Samsung Galaxy Z Fold3. Auch das Spielen auf dem internen Bildschirm ist recht komfortabel. In erster Linie handelt es sich um Spiele, die trotz des sehr untypischen Seitenverhältnisses angemessen auf den gesamten Bildschirm gestreckt werden. Bei Filmen ist die Situation offensichtlich etwas schlechter: Der Gewinn aus der großen Diagonale verschwindet aufgrund der Standardformate 16:9 und 21:9 für Fernsehsendungen und Filme. Schwarze Balken bleiben. Bei der halbgefalteten Form hingegen werden in der oberen Hälfte des Bildschirms Videos abgespielt, während die untere Hälfte die Bedienelemente und ähnliche Videos enthält. Das ist auch ganz praktisch. Das Lesen von Büchern auf dem großen Bildschirm ist sehr angenehm: Es passen wesentlich mehr Informationen auf den Bildschirm bei einer angenehmen Schriftgröße.

Ein weiteres praktikables Szenario für die Verwendung des Smartphones im halboffenen Modus sind die Kameras. Wenn wir die Hauptkamera verwenden, erhalten wir so etwas wie ein Stativ. Und wenn Sie auf der Vorderseite Videotelefonate führen, müssen Sie das Smartphone nicht in der Hand halten.

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Wie gut sind die Bildschirme?

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Das Samsung Galaxy Z Fold3 hat zwei Bildschirme. Die interne ist Foldable Dynamic AMOLED 2X, 7,6 Zoll Diagonale, Auflösung - 2208x1768 (Seitenverhältnis 22,5:18), Pixeldichte - 373 ppi. Sie versprechen eine Spitzenhelligkeit von 1200 cd/m2, es gibt HDR10+ Unterstützung und eine maximale Bildwiederholrate von 120Hz. Er passt sich an, 120 Hz können nicht festgelegt werden. Der Bildschirm soll heller und energieeffizienter sein als bei der letzten Generation. Der äußere Bildschirm ist Dynamic AMOLED 2X, 6,2 Zoll, Seitenverhältnis - 24,5:9, Auflösung - 2268x832, Pixeldichte - 389 ppi. Alle Funktionen sind ähnlich, einschließlich HDR10+ Unterstützung und 120Hz adaptive Frequenz. Optisch sind beide Bildschirme sehr ansprechend mit ausgezeichnet gesättigten Farben und einer sehr guten Helligkeitsspanne: keine Probleme in der Sonne. Und ästhetisch ansprechend, es gibt keinen visuellen Unterschied im Bild, wenn man zwischen den Bildschirmen wechselt.

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Der Satz von Bildschirmeinstellungen hat sich nicht wesentlich geändert. Es gibt Einstellungen für die Schriftarten und die Skalierung der Schnittstellenelemente auf dem Bildschirm (für den internen Bildschirm können Sie die logischere Multiview-Ansicht mit Aufteilung der Informationen in zwei Spalten einschalten), das dunkle Schnittstellenthema, die Frequenzeinstellung, den Augenkomfort (automatische Anpassung der Farbtemperatur), Always On Display und zwei Farbwiedergabemodi: "gesättigt" und "natürlich". Standard bei den neuesten Samsung-Smartphones.

Es gibt eine Always-on-Display-Funktion mit einer Fülle von Optionen und einer Reihe von Bildern und Reglern.

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Wie die Messungen gezeigt haben, sind die Bildschirme wirklich gut und liegen sowohl in Bezug auf die Helligkeit (der externe Bildschirm ist zumindest niedriger) als auch auf die Farbgenauigkeit sehr nahe beieinander. Das interne Display zeigte im "gesättigten" Modus eine maximale Helligkeit von 479,32 cd/m2, der Farbraum ist, wie es sich für ein AMOLED gehört, viel größer als sRGB. Die Farbwiedergabe ist sehr vernünftig, die Beugung zu kühlen Farbtönen ist minimal.

Im "natürlichen" Modus liegt die Farbskala nahe bei sRGB und die Farbwiedergabe ist näher am Benchmark. Die maximale Helligkeit ist jedoch deutlich geringer: 427.913 cd/m2.

Im Modus "gesättigt" beträgt die maximale Helligkeit des externen Displays 465.586 cd/m2. Tsist der Veathering-Modus ähnlich wie der des internen Bildschirms.

Modus "Natürlich". Helligkeit - 414,56 cd/m2.

Vergleich mit anderen Modellen:

Gerätename Weißfeld-Helligkeit,
cd/m2
Schwarzfeld-Helligkeit,
cd/m2
Kontrast
Samsung Galaxy Z Fold3 479.32 0
Xiaomi 11T Pro 493.872 0
ASUS ROG Phone 5 482.347 0
Samsung Galaxy S21+ 437.906 0
Samsung Galaxy S21 432.854 0
Samsung Galaxy S20 Ultra 408.388 0
Sony Xperia 1 394.97 0
Huawei P30 Pro 447.247 0
Samsung Galaxy S10 378.72 0

Welche Möglichkeiten gibt es zum Entsperren?

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Wie das Galaxy Fold2 verfügt auch das neue Samsung Galaxy Z Fold3 über einen Fingerabdruckscanner in der Einschalttaste an der Seitenkante. In geschlossenem Zustand ist sie sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet. Wenn sie geöffnet ist, ist es natürlich etwas umständlich, sie mit der linken Hand zu erreichen. Es funktioniert sehr schnell und genau, obwohl es überraschend wäre, wenn es nicht so wäre. Sie kann auch zum Absenken und Anheben des Verschlusses verwendet werden. Die Gesichtserkennung wird durch die Frontkamera realisiert, also keine Besonderheiten im Betrieb: bei ausreichendem Licht funktioniert sie schnell.

Wie sieht es mit Leistung, Speicher, Sound und Akkulaufzeit aus?

Im Gegensatz zu den Flaggschiffen der Galaxy S-Reihe, die es in Exynos- und Snapdragon-Varianten für verschiedene Länder gibt, verwendet das flexible Galaxy Z immer nur eine Plattform. Es ist immer das Flaggschiff Snapdragon. Dementsprechend ist das Samsung Galaxy Z Fold3 mit dem Octa-Core 5nm Qualcomm Snapdragon 888 Prozessor ausgestattet, der einen Kryo 680 Kern, der mit bis zu 2,84GHz getaktet ist, 3xKryo 680 mit 2,42GHz und 4xKryo 680 mit 1,8GHz umfasst. Für die Grafik ist der Adreno 660 Beschleuniger zuständig. Der Arbeitsspeicher beträgt in allen Varianten 12 GB. Integriert sind entweder 256 GB oder 512 GB UFS 3.1-Standard. Mit der Leistung ist alles in Ordnung, die Ergebnisse in synthetischen Tests sind angemessen.

Der Snapdragon 888 Prozessor hat einige Probleme mit Überhitzung. Im Samsung Galaxy Z Fold3 verhält es sich überraschenderweise relativ adäquat. Erst gegen Ende des 15-minütigen Tests kam es zu einem vorübergehenden Durchhängen von fast 70 %. Das Gehäuse erwärmt sich in der Nähe der Kamera, aber die Erwärmung ist minimal.

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Auf dem Samsung Galaxy Z Fold3 ist das traditionelle, proprietäre Dienstprogramm Game Center mit einer Reihe von installierten Spielen und Game Booster-Add-ons vorinstalliert. Es gibt die üblichen Einstellungen für solche Dienstprogramme, um die Leistung zu erhöhen, Benachrichtigungen abzuschalten, die Helligkeit zu blockieren usw. Sowie herunterladbares Material. Am nützlichsten ist wahrscheinlich Z Pref. Es ist verantwortlich für die Überwachung der GPU-Last, Temperatur und FPS in Echtzeit. Was die Spiele selbst betrifft, so zeigt Call of Duty Mobile bei maximalen Grafikeinstellungen fast immer 60 fps, NFS No Limits zeigt 60 fps, und Shadowgun Legends läuft meist mit leichten Schwankungen mit etwa 100 fps.

Zu den drahtlosen Schnittstellen gehören Dual-Band 802.11 a/b/g/n/ac/6e 2,4GHz und 5GHz Wi-Fi, Bluetooth 5.2 LE (aptX HD und LDAC Codecs werden unterstützt), ANT+ und NFC für kontaktlose Zahlungen. Globale Positionierungssysteme GPS, GLONASS, GALILEO, BDS werden unterstützt. Das Smartphone ist mit leistungsstarken Stereolautsprechern ausgestattet, die sowohl in Bezug auf die Lautstärke als auch auf die Qualität sehr beeindruckend klingen. Man sollte nicht viel Bass erwarten, aber für ein Samsung Galaxy Z Fold3 Smartphone klingt es ziemlich gut. Es gibt keine Kopfhörerbuchse, aber die Unterstützung für aptX HD und LDAC ist gut. Die Funktionalität des nativen Musik-Players ist ziemlich standardmäßig. Wiedergabelisten, Equalizer, Dolby Atmos-Modi. Die einzige ungewöhnliche Funktion ist Adapt Sound für eine altersgerechte Klangabstimmung.

Das Smartphone verfügt über einen 4400-mAh-Akku. Um genau zu sein, gibt es zwei: 2280 mAh und 2120 mAh. Samsung lässt sich mit dem Schnellladen Zeit: Das Smartphone unterstützt 25 W über Kabel und 11 W ohne Kabel. Wir hatten kein eigenes Ladegerät, so dass wir keine Möglichkeit hatten, die Ladezeiten zu messen. Was die Akkulaufzeit betrifft, so liegt sie im Rahmen des Möglichen, mehr aber auch nicht. Aber das hängt alles sehr stark von den Nutzungsszenarien ab. Wenn man die meiste Zeit den externen Bildschirm nutzt und abends für eine halbe Stunde auf den internen Bildschirm wechselt, um zu spielen und im Browser zu surfen, hält das Smartphone einen Tag lang durch. Wenn der interne Bildschirm regelmäßig genutzt wird, hält das Smartphone kaum bis zum Abend durch. Einer der Pluspunkte ist die kabellose 4,5-Watt-Rückwärtsladefunktion, mit der man Kopfhörer oder eine Smartwatch aufladen kann.

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Was ist mit der Schnittstelle?

Auf dem Samsung Galaxy Z Fold3 läuft die Android-Version 11 mit der One UI 3.1.1-Oberfläche. Im Grunde ist alles von den bisherigen Samsung-Smartphones bekannt. Mit einigen Ergänzungen, die angesichts des fast tabletähnlichen internen Bildschirms und des Vorhandenseins eines zweiten externen Bildschirms notwendig sind. Es gibt Optionen mit Desktops und separaten App-Menüs, Gesten- und Tastennavigation, Rasteranpassungen, verschiedene Designthemen und so weiter. Von den Funktionen ist es erwähnenswert, dass der interne Bildschirm alle nativen Apps in einer "Tablet"-Version in zwei Spalten anzeigt, was ziemlich praktisch ist. Es ist möglich, für jeden Bildschirm separate Desktops einzurichten oder sie zu duplizieren. Es gibt eine Option, mit der die Arbeit mit einer geöffneten Anwendung fortgesetzt werden kann, wenn zwischen Bildschirmen gewechselt wird. Es funktioniert jedoch nicht mit allen Anwendungen von Drittanbietern. In den Einstellungen gibt es einen separaten Punkt Labs mit "experimentellen" Funktionen. Zum Beispiel erzwungenes Windowing für Anwendungen, die es nicht unterstützen, Anpassung des Seitenverhältnisses usw.

Ein typisches Shell-Feature ist ein funktioneller Anwendungsmanager, der es ermöglicht, Anwendungen in einem verkleinerten Fenster zu öffnen, sie halbtransparent zu machen oder sie auf ihre ikonische Größe zu reduzieren. Und der Split-Screen-Modus, in dem Sie voreingestellte Kombinationen speichern können, um sie später schnell zu starten.

Die Seitenleisten von Edge wurden nicht geändert. Wie zuvor gibt es eine Reihe nützlicher Widgets sowie ein Panel mit häufig gestarteten Anwendungen, in dem Sie fertige Paare für den Split-Screen-Modus einrasten lassen können.

Zu den vorinstallierten Apps gehören ein Sprachrekorder, ein Dateimanager, ein Smartphone-Optimierer, Notizen, Smart Things (Smart Home-Verwaltung), Galaxy Wearable (Uhren- und Kopfhörerverwaltung), S Health, AR Zone (Emoji-Erstellung und Größenbestimmung virtueller Objekte) und das PENUP-Zeichenwerkzeug für den S Pen.

Wie gut sind die Kameras?

Die Kamera auf der Rückseite ist im Vergleich zum Vorgängermodell in ihren Eigenschaften unverändert geblieben. Es gibt drei von ihnen. Die 12-Megapixel-Hauptkamera mit 1/1,76-Zoll-Sensor, 1,8-µm-Pixelgröße, f/1,8-Blende, 26 EFR, optischer Stabilisierung und Dual Pixel PDAF-Phasenautofokus. Die Ultra-Weitwinkel-Kamera hat eine ähnliche Auflösung von 12 MP, eine f/2.2-Blende, einen Blickwinkel von 123° und keinen Autofokus. Das dritte Telephotomodul: 12 MP, f/2.4, 52 mm EFR, 1/3.6", 1.0µm, optische Stabilisierung und Phasenautofokus. Bietet einen 2-fachen optischen Zoom. Die externe Frontkamera ist 10MP, f/2.2 Auflösung und hat Autofokus. Der interne Sub-Screen ist 4 MP, f/.1.8, 2.0µm.

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Die Kamera-App sieht vertraut aus: Modi werden durch horizontales Scrollen umgeschaltet, zusätzliche Modi sind im Punkt "Mehr" versteckt, sie können in die Hauptliste gezogen werden, und die Reihenfolge der Modi kann nach Belieben angepasst werden. Alle grundlegenden Einstellungen wie Blitz, Filter, Seitenverhältnis und Zoom befinden sich auf dem Hauptbildschirm. Der Zoom kann entweder stufenlos oder mit festen Einstellungen angepasst werden. Der Multikameramodus mit gleichzeitigen Aufnahmen mit verschiedenen Kameras in unterschiedlichen Modi ist ebenfalls vorhanden.

Die Hauptkamera des Samsung Galaxy Z Fold3 erledigt ihre Aufgabe unter fast allen Bedingungen gut. Bei gutem Licht sind die Bilder sehr detailreich, haben einen guten Weißabgleich, einen großen Dynamikbereich und eine natürliche Farbwiedergabe. Der Nachtmodus funktioniert ebenfalls sehr gut. Die Detailgenauigkeit nimmt nur wenig ab, obwohl die Spuren der Verarbeitungsalgorithmen leicht sichtbar sind. Die Originale können unter hiereingesehen werden.

Die Ultraweitwinkelkamera ist der Schwachpunkt der meisten modernen Smartphones. Abgesehen von den modernsten Kamerahandys mit fortschrittlichen Ultraweitwinkelkameras mit Autofokus und hellerer Optik. In diesem Fall ist die Situation ähnlich: tagsüber sind die Fotos im Allgemeinen gut, aber am Abend verlieren sie deutlich an Details, werden ziemlich seifig und dunkel:

Telephoto-Kamera macht einen guten Job, auch bei Nacht. Ja, die Detailgenauigkeit nimmt ab und man muss sich etwas anstrengen, aber man kann ein klares Bild machen:

. Nun zu den Frontkameras. Selfies lassen sich besser mit der externen Kamera machen. Die interne Kamera unterhalb des Bildschirms macht nicht die besten Fotos, reicht aber für Videotelefonate aus. Das erste Foto auf dem externen, das zweite auf dem internen Sub-Screen:

Videos in 4K-Auflösung bei 60 fps sind von sehr guter Qualität, mit ordentlichem Detailreichtum. Sie scheint auch über eine elektronische Stabilisierung zu verfügen, wenn sie in 4K aufnimmt: kein Ruckeln oder ruckartige Bewegungen.

Im Stabilisierungsmodus ist das Bild wirklich flüssig, ohne Ruckeln oder Sprünge, aber die Detailgenauigkeit nimmt merklich ab:

Fazit: Vier Dinge, die man über das Samsung Galaxy Z Fold3 wissen sollte.

  • Das Samsung Galaxy Z Fold3 ist das robusteste faltbare Smartphone auf dem Markt und verfügt über einen IPX3-Wasserschutz.
  • Es verfügt über einen großen flexiblen internen AMOLED-Bildschirm und einen optionalen externen Bildschirm. Beide sind von ausgezeichneter Qualität.
  • Im Inneren befindet sich ein Flaggschiff-Prozessor Snapdragon 888, 12 GB RAM und 256/512 GB interner Speicher.

Samsung Galaxy Z Fold3 Samsung Galaxy Z Fold3
  • Dies ist die technologisch fortschrittlichste Smartphone auf dem Markt
  • Hervorragende Qualität AMOLED-Bildschirme mit Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und Unterstützung HDR10 +
  • Eine Menge von Szenarien durch Falten Design
  • Flaggschiff Füllung;
  • Verstärkte Konstruktion und Schutz vor Wasser IPX8
  • Gute Hauptkamera
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Für alle, die mehr wissen wollen:

  • Der ausführlichste Test des Samsung Galaxy Z Fold 2: entfernter Verwandter des Nokia Communicator
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