Russland versteckt seine Su-34 an der Front vor ATACMS-Schlägen auf dem Flugplatz Engels
Auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Engels-2 wurde eine beträchtliche Anzahl von Militärflugzeugen, darunter auch Su-34-Frontbomber, gesichtet, was auf Änderungen im Einsatz der russischen Luftfahrt aufgrund der Bedrohung durch Langstreckenwaffen, nämlich ATACMS-Raketen, hinweisen könnte.
Was bekannt ist
Auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Engels-2 wurde eine beträchtliche Anzahl von Flugzeugen verschiedener Typen, darunter auch Su-34-Frontbomber, gesichtet. Diese Daten wurden vom OSINT-Forscher MT_Anderson unter Berufung auf Satellitenbilder vom 7. Dezember veröffentlicht, die im sozialen Netzwerk X.
????????Engels-2 Air Base????????
- MT Anderson (@MT_Anderson) 7. December 2024
50cm???? vom 7. Dezember 2024, 11:31 UTC
Das erste Mal seit Beginn der groß angelegten Invasion, dass ich eine beträchtliche Präsenz von Kampfflugzeugen bei Engels-2 gesehen habe
Scheint sich um 9x Su-34 2x Su-27/30 (Experten?) zu handeln
Ein paar Tu-95 Tu-160 zusammen mit den Täuschkörpern ebenfalls sichtbar pic.twitter.com/F6IEAC2ewA
Der Luftwaffenstützpunkt beherbergt unter anderem zwei strategische Bomber Tu-160 und eine Attrappe sowie vier Tu-95MS und drei weitere Attrappen. Die wichtigste Beobachtung ist die Anwesenheit von neun Su-34-Frontbombern und zwei Su-27/30-Jägern.
Zum Vergleich: Im September dieses Jahres befanden sich weniger Flugzeuge auf dem Luftwaffenstützpunkt, vor allem Tu-22-, Tu-95- und Tu-160-Bomber sowie wahrscheinlich die gleiche Anzahl An-12. Im März 2024 lag die Zahl der Flugzeuge bei etwa acht.
Die Stationierung von Su-34-Frontbombern auf einem Luftwaffenstützpunkt, der etwa 600 km von der Ukraine entfernt liegt, könnte darauf hindeuten, dass Russland beschlossen hat, seine Flugzeuge teilweise so weit wie möglich von der potenziellen Bedrohung durch ATACMS-Langstreckenraketen zu entfernen, nachdem die USA deren Einsatz für Angriffe auf russisches Hoheitsgebiet erlaubt haben.
Quelle: MT_Anderson